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Jugendstilöfen

Gesetze & Vorschriften

Hier erhalten Sie einen Überblick über Gesetze und Vorschriften. Alle Angaben werden immer auf den aktuellsten Stand gebracht.

Anforderungen für bestehende Feuerstätten

Einzelraumfeuerstätten wie Kaminöfen, Kamineinsätze oder Werkstattöfen, die vor dem 22. März 2010 errichtet wurden, müssen Emissionsgrenzwerte einhalten. 

Der Nachweis muss durch die Vorlage einer Prüfbescheinigung des Herstellers oder über den Schornsteinfeger durch eine Messung vor Ort erfolgen. 

Kann bis zum 31.12.2013 kein Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte erbracht werden, ist die Feuerstätte entweder mit entsprechender Filtertechnik nachzurüsten, durch eine emissionsarme Anlage zu ersetzen oder nach Ablauf einer Übergangsfrist außer Betrieb zu nehmen.

 

Übergangsfristen für bestehende Einzelfeuerungsanlagen

Zeitpunkt der Typenprüfung (laut Typenschild)                        Ablauf der Übergangsfrist


vor dem 01.01.1975 oder Jahr der Typenprüfung                      31.12.2014 
nicht mehr feststellbar

01.01.1975 bis zum 31.12.1984                                                     31.12.2017

01.01.1985 bis zum 31.12.1994                                                     31.12.2020

01.01.1995 bis zum 22.03.2010                                                     31.12.2024
 
 
 

Jeder Betreiber hat bis zum 31.12.2012 die Pflicht, das Alter der Anlage (Typenschild) vom zuständigen Schornsteinfeger im Rahmen der Feuerstättenschau festellen zu lassen.

Generell ausgenommen von den Anforderungen sind:

  • Öfen, die die einzige Heizmöglichkeit einer Wohneinheit darstellen
  • Handwerklich vor Ort gesetzte Grundofen (Wärmespeicheröfen aus mineralischen Material)
  • Badeöfen
  • Nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen
  • Historische Öfen (Errichtung von dem 01.01.1950)

Warum gibt es diese Gesetze?

Gut zu wissen:

Die Nutzung regenerativer und heimischer Energiequellen soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Dies macht Regelungen notwendig, um einen hohen technischen Standard mit niedrigen Schadstoffbelastungen sicherzustellen. Mit der1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetztes (1. BlmSchV) gelten seit dem 22.03.2010 verschärfte Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid sowie Anforderungen an den Mindest-Wirkungsgrad von Feuerstätten.
 

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